Du Herzstadt, du

(Gastbeitrag von Anja Seemann)

Als ich am 5. April 2020 um 11:51 Uhr mein Handy zückte um ein Foto zu machen, wusste ich nicht, wo das so hinführt. Knapp 149 Fotos sind seitdem dazugekommen.

Was ist drauf? Immer das gleiche Motiv: Ein circa sechs Zentimeter großes symmetrisches knallrotes Herz mit schwarzem Rand. Oldenburg herzt mich seither immer und immer wieder und ich, ich liebs und ich bin sicher nicht allein. Ein Hoch auf Street-Art-Bewegungen! Du überlegst noch, welches der vielen Herzen ich in der Fahrradstadt meine? Schau mal, das hast du doch bestimmt schon einmal irgendwo gesehen?

Womit das Fotoprojekt begann: Das erste Herzfoto.
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Wie Reisen den Blick auf Zuhause verändert // Gastbeitrag

Doppelter Tapetenwechsel – Ein Gastbeitrag und wie Reisen den Blick auf Zuhause verändert

von Anja Seemann

Manchmal ruft die Ferne.

Der Wunsch, bekannte Herzmenschen zu sehen wird groß. Die Freude am Fremden und Neuen und dem Ungeplanten. Dann hole ich den Koffer vom Spitzboden der Hundehütte und packe nur das Nötigste ein, naja, fast.

Zwangsläufig frage ich mich beim Koffer packen, was mir wirklich wichtig ist, was unbedingt mit muss und ich stelle fest, im Weniger liegt eine Kraft. Das, was man im Alltag vielleicht nicht immer schafft, auf der Reise ist es möglich und so unheimlich hilfreich und befreiend: Minimalismus. Außerdem muss ich zugeben, dass sowohl Sachen ein- als auch auspacken wirklich nicht zu meinen Hobbys gehört.

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Wie geht Foodsharing in Oldenburg // Nachhaltigkeit

Lieber auf den Teller statt in die Tonne?! Auf jeden Fall. Und Anna zeigt uns wie das geht.
Heute soll es hier auf dem Blog wieder um das Thema „Nachhaltigkeit“ gehen und zu diesem Anlass gibt es ein Wiedersehen mit Anna, die ich euch hier schon einmal vorgestellt habe. Anna ist nämlich Foodsaverin und ich habe sie gebeten, doch mal selbst zu erzählen, was das bedeutet und wie auch wir anderen Oldenburger/innen dazu beitragen können, dass in unserer Stadt weniger Lebensmittel weggeschmissen werden.
 
Die leckeren Dinge auf dem oberen Foto wären nämlich in die Supermarkttonne gewandert, wenn es nicht die Initiative Foodsharing gäbe. Aber lassen wir Anna mal von Anfang an berichten:

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